Architektur.Aktuell

12.11.2011 - Dicht gemacht

Schallschutz funktioniert nur, wenn alle Einzelkomponenten zueinander passen. Im Idealfall ist bereits die Bauplanung auf effektiven Schallschutz ausgerichtet. So kann man die oft unter schätzte Belastung für Menschen am besten reduzieren. Ein gedämmtes Türblatt reicht allerdings noch nicht aus, denn Türzargen beziehungsweise Rahmen, allfällige Blenden und vor allem umlaufende Funktionsfugen und die passenden Beschlage machen das Schallschutz-Türelement zu einem komplexen Bauteil.

Schallschutztüren von Sturm entsprechen nicht nur diesen hohen Anforderungen, sie bieten auch enorme Vielfalt und individuelle Lösungen, die den baulichen Anforderungen maßgeschneidert angepasst werden. Im Zuge der Angebotserweiterung hat Sturm ein Prüfprogramm mit über 140 Schallschutzprüfungen durchgeführt und dabei. Rw,P Werte von 66-68 dB erreicht.
Solch hochschalldämmende Türen werden vorzugsweise in Gerichtsgebäuden, bei hochwertigen Schallschutzkabinen für Hörgeräte- Messungen, Konzerthäuser, Musikproberäumen und dergleichen eingesetzt.
 
Anhand der vier Schallschutzklassen - von SK 1 mit bewertetem Schalldämm-Maß Rw 25-29 dB für Türen im Stiegenhaus, in Fluren und Dielen über SK 2 mit Rw 30-34 dB für Unterrichtsräume und Hotels sowie SK 3 mit Rw 35-39 dB für Behandlungsräume und Hausflure, die unmittelbar in Wohnräume führen, bis hin zu SK 4 mit Rw 40-44 dB für Veranstaltungsräume, Kinos, Hörsäle oder Verbindungstüren in Hotels – lässt sich das hervorragende Ergebnis bei der Hoch-Schalldämmenden Türe von  Sturm ablesen.
Neben den besonderen Vorzügen wie eine zweiteilige Holzzarge mit Schall absorbierender Trennfuge, jede beliebige Holzart und Oberfläche sowie keine Bodenschwelle ist es vorallem die mögliche Multifunktionalität, die die Türen von Sturm auszeichnet.
Sie sind auch als Feuerschutztür EI230C oder rauchdichte Tür Sa/Sm und mit Einbruchschutz bis WK 3 oder Beschusshemmung bis FB4 erhältlich.