Architektur

10.11.2011 - Schallschutz ist ein komplexes Thema

Ein gedämmtes Türblatt allein ist meist nicht ausreichend für die gewünschte
Schalldämmung. Türzargen bzw. Türrahmen, allfällige Blenden und vor allem umlaufende Funktionsfugen und die passenden Beschläge machen das Schallschutz-Türelement zu einem komplexen Bauteil.

Im Zuge der Angebotserweiterung von Schallschutztüren wurde von Sturm ein Prüfprogramm mit über 140 Schallschutzprüfungen durchgeführt und dabei wurden Rw,P Werte von 66–68 dB erreicht (Rw,P = Prüfwert für das begehbare, funktionstüchtige Element im Laborprüfstand).

Solch hochschalldämmende Türen werden vorzugsweise in Gerichtsgebäuden
z. B. vom Sitzungssaal zum Beratungsraum, bei hochwertigen Schallschutzkabinen für Hörgeräte-Messungen, in Konzerthäuser und Musik-Proberäumen eingesetzt.
Neben den besonderen Vorzügen wie 2-teilige Holzzarge mit schallabsorbierender Trennfuge, jede beliebige Holzart/Oberfläche und keine
Bodenschwelle, ist es vor allem die mögliche Multifunktionalität, die diese Türen auszeichnet. 

Sie sind auch als Feuerschutztür EI230C oder rauchdichte Tür Sa/m und mit Einbruchschutz bis WK 3 oder Beschusshemmung bis FB4 erhältlich.