Firmenportrait

09.02.2007 - 100 Jahre Sturm in Unken

Die beispielhafte Erfolgsgeschichte von der einfachen Zimmerei zum Spezialanbieter für Brandschutztüren

Heute ist die Sturm GmbH ein Nischenproduzent und der Problemlöser für Tischler und Architekten, wenn es um Spezialtüren geht. Das Spezialgebiet des Unternehmens sind Sonderelemente und indi-viduelle Problemlösungen aus Holz zum Schutz vor Feuer, Rauch, Einbruch und Lärm.
Jährlich werden in Unken mehr als 2500 dieser individuellen Einzeltüren gefertigt und vermarktet.


Rückblick
Bereits 1907 wurde durch Rupert Sturm senior in Unken die Zimmerei Sturm gegründet und 1928 von Rupert Sturm junior als Tischlerei übernommen.
1963 erweiterte Adolf Sturm die einfache Tischlerei zu einer der führenden Bau- und Möbeltischlereien in der Region.

1995 wurde der Betrieb an den Sohn Christian Sturm übergeben.
Schon bald erkannte der Nachfolger die Zeichen der Zeit. Um dem Konkurrenz- und Kostendruck Stand zu halten, bedurfte es einer neuen strategischen Ausrichtung des Unternehmens. Die "Großen" der Branche sind meist auf Serienfertigung und Massenproduktion eingestellt. Für deren aufwendige Verwaltungsapparate sind Sonderlösungen aufgrund des vorhandenen Fixkostenblocks kaum renta-bel umsetzbar.
Man muss kein Wissenschaftler sein, um die Marktposition eines erfolgreichen Handwerksbetriebes festlegen zu können: die Chance für einen Betrieb der dargestellten Größenordnung liegt im NISCHENGESCHÄFT.
Nicht die Menge, sondern die Technik und die flexible Anpassung der Produkte an neue Anforderun-gen und Kundenwünsche sichern einem mittelständischem Unternehmen den Erfolg.

Christian Sturm hat sich nicht darauf beschränkt, sich auf den erworbenen Lorbeeren der handwerkli-chen Fertigkeiten auszuruhen. Der auch heute noch sehr aktive Seniorchef unterstützte seinen Sohn dabei, den Blick über die reinen Tischlerarbeiten und das umliegende Grenzland hinaus zu öffnen.
Daraus resultierte bereits 1996 die Spezialisierung auf die Entwicklung und Konstruktion von moder-nen und formschönen Brandschutzsystemen - individuelle Brandschutztüren aus Holz.

Seit 1996 hat der Salzburger Betrieb sein spezifisches Türen-Know-how stetig ausgebaut und bietet Maß geschneiderte Ausführungen und Designs in jeder Form.

Mittlerweile beliefert der Salzburger Betrieb mit seinen ca. 35 Mitarbeitern Tischler, Architekten sowie namhafte Kunden aus der Gastronomie, dem Denkmalschutz und dem Objekt- und Privatbereich aus dem In- und Ausland.
Die Türen-Unikate sind mittlerweile nicht nur bei uns, sondern auch in Deutschland, in Slowenien, in der Schweiz, in Großbritannien und in Spanien gefragt.

Voraussetzungen für den Erfolg
Der Erfolg hat bekanntermaßen viele Väter. Was waren nun die Erfolgsfaktoren bei der Firma Sturm?
„Am wichtigsten sind die innerbetriebliche Voraussetzungen“, sagt dazu Herr Sturm. Wichtig waren das Vertrauen und die Risikobereitschaft der Gründergeneration, die neuen Ideen der Nachfolgegene-ration mitzutragen. Darüber hinaus Begeisterungsfähigkeit und Identifikation der Mitarbeiter mit den "neuen" Unternehmenszielen.
Diese Konstellation hat viele junge und engagierte Handwerker angezogen, so dass die Sturm GmbH heute hochmotivierte und qualifizierte Fachkräfte vorweisen kann, die sich sowohl mit der handwerkli-chen Tradition als auch mit den Anforderungen der modernen Technik und der raschen Marktverände-rungen identifizieren können.

„Und dann braucht man noch Menschen die einem dabei helfen, die notwendigen finanziellen Mittel auf zu treiben“, erinnert sich Christian Sturm.

Darüber hinaus sind Flexibilität, Zuverlässigkeit, Termintreue und rasche Abwicklungszeiten, nach Meinung des Firmenleiters, die Erfolgsgaranten des Problemlösers.

Innovativ und kompetent
„Diese beiden Wörter beschreiben die Firma Sturm wohl am Besten“, erklärt Christian Sturm auf die Nachfrage, wofür die Firma Sturm heute steht. „Unser bestreben ist es, die Besten zu sein und Maß-stäbe zu setzen“, ergänzt der Geschäftsführer weiter.

Ob Brand-, Rauch- oder Schallschutztüren, Einbruch- oder Beschuss hemmend, die Sicherheitstüren von Sturm zeichnen sich durch Individualität, innovativste Technik, sowie durch geprüfte Qualität nach Norm aus.

Was ist für Christian Sturm Erfolg? Dazu erzählt der Chef von seinen letzten BWS Eindrücken: „Erfolg ist für mich persönlich, wenn die Tischler zu uns kommen und mir bestätigen, dass unsere Spezialtü-ren nicht gerade günstig sind, aber eine Topqualität bieten.“
„Und am schönsten ist für mich, wenn ich von unseren Partnern höre, dass man sich „auf die Leute aus Unken“ verlassen kann“, ergänzt ein offensichtlich zufriedener Firmenchef.

Ausblick: Holz und Glas
Kaum ein Baustoff hat jemals einen Boom erlebt, wie Glas in den letzten 15 Jahren. Passend zu den eigenen Brandschutztüren aus Holz bietet Sturm daher exklusiv ein vollständiges Programm aus Glas-türen, Glaselementen und Vollverglasungen, die in gleicher Weise vielfältig einsetzbar sind und die natürlich die höchsten Sicherheitsstandards erfüllen.
Wie Brandschutztüren aus Holz sind auch die entsprechenden Lösungen aus Glas aufwändige High-Tech-Systeme. Verständlich, dass es auch hier keine Ware „von der der Stange“ geben kann. Brand-schutz ist Sicherheit für Menschen, da sind Präzision und individuelles Abstimmen auf die spezifi-schen Anforderungen des Projekts ein Muss.

Traditionelle Handwerkskunst eines Familienbetriebes und moderne Technik und Design sind also auch für kleinere und mittlere Betriebe in Einklang zu bringen, wenn sich die Generationen über die Strategie einig sind und die Zukunft zusammen gestalten.

Weitere Informationen erhalten Sie direkt bei

STURM GmbH, A - 5091 Unken
Tel. : ++43 (0)6589 / 4215
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