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Alten- & Pflegeheim

Moderne Wohneinheiten haben meist einen Wohn- oder Wohnschlafraum, einen Vorraum, einen Sanitärraum und nach Möglichkeit einen Bewegungs- und einen Freiraum (z. B. Balkon) zu umfassen. Alle Wohneinheiten sind rollstuhlgerecht auszuführen und müssen mit Betten befahrbar sein.

Türen und Durchgangsöffnungen zu den Wohn- und Pflegeräumen müssen eine lichte Durchgangsöffnung von 1100 mm aufweisen, wobei auf den Gehflügel 800 mm entfallen.

Drehflügeltüren der WC-, Bade- und Abstellräume sollen nach außen zu öffnen sein. Türen zu Wohn-, Schlaf-, Pflege- und Sanitärräume müssen im Notfall durch das Pflegepersonal von außen zu entriegeln sein. Türschwellen und Niveauunterschiede sollen – sofern nicht aus Gründen der Schall- oder Wärmedämmung oder Vermeidung von Zugluft fallweise erforderlich – vermieden werden, ihre Höhe darf 20 mm nicht überschreiten.

  

Hier finden Sie einen Folder als pdf mit den wichtigsten Details zum Nachlesen.

 

Die verschiedenen Türarten für Alten- & Pflegeheime:

  • Bewegungsraumtüren
  • Gang- und Treppenhaustüren
  • Sanitärbereichstüren
  • Zimmereingangstüren

Bewegungsraumtüren

Der Bewegungsraum - ein Impuls und eine Chance. Durch eine bewegungsfreundliche Gestaltung der meist auch als Gemeinschaftsraum genutzten Räumlichkeit, soll die Aktivierung der Bewohner gefördert werden.

Doch wie bei allen Bewegungsaktivitäten ist auch hier eine sicherheitsgerechte Ausführung der Türen eine wesentliche Komponente für einen unfallfreien Betrieb. Sowie bei Turnhallentüren werden auch hier sehr hohe Anforderungen gestellt. Diese Türen werden innen so eingebaut, dass die Türzargen und Türflügel flächenbündig sind. Türen dürfen nicht in den Raum hinein aufschlagen. Türdrücker werden im Türblatt versenkt eingebaut oder als Hebel, der abgerundet an das Türblatt herangeführt ist.

Eine geprüfte, stabile und durchdachte Grundkonstruktion von Sturm kann diese hohen Anforderungen gewährleisten.

Besonderheiten
  • zertifizierte Ballwurfsicherheit
  • hohe Nutzungsfrequenz, deshalb funktionsgeprüft mit 200.000 Öffnungszyklen
  • raumseitig flächenbündig zum Schutz der Bewohner
  • raumseitig Turnhallenmuschelgriff
  • umwelt- und gesundheitsschonend, FSC/EPD zertifiziert

Ausführungsvarianten

  • mit und ohne Lichtausschnitt
  • mit und ohne Seiten-/ Oberteil
  • Zargen, Türblattstärke und Verglasungen in verschiedenen Ausführungen und Sonderformen möglich
  • Beschläge und Oberflächen in verschiedenen Ausführungen möglich

 

Weitere mögliche Ausführungsvarianten und Multifunktionen auf Anfrage.


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Gang- und Treppenhaustüren

In Gängen, Fluren und Treppenhäusern gelten strenge Sicherheits-vorschriften. Die hier verwendeten Türen sind in der Regel Fluchttüren. Sie müssen von innen leicht in voller Breite zu öffnen sein.

Oft sollen sie aber auch offen stehen bleiben, möglichst lichtdurchlässig sein und Brandabschnitte voneinander trennen.

 

An den Ausgängen zu notwendigen Treppenräumen oder ins Freie müssen Sicherheitszeichen angebracht sein, die den Vorgaben der technischen Regel zur Sicherheits- und Gesundheitsschutzkennzeichnung entsprechen.

Besonderheiten
  • Erfüllung aller Normen für Flucht und Rettungswege
  • große Lichtausschnitte für höchste Lichtdurchlässigkeit
  • Sicherheit gegen Feuer und Rauch
  • hohe Durchgangsbreiten von Gängen und Treppen
  • Nutzungssicherheit und Barrierefreiheit
  • umwelt- und gesundheitsschonend, FSC/EPD zertifiziert

 Ausführungsvarianten

  • mit und ohne Lichtausschnitt
  • mit und ohne Seiten-/ Oberteil
  • Zargen, Türblattstärke und Verglasungen in verschiedenen Ausführungen und Sonderformen möglich
  • Beschläge und Oberflächen in verschiedenen Ausführungen möglich

 

Weitere mögliche Ausführungsvarianten und Multifunktionen auf Anfrage.


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Sanitärbereichstüren

In Räumen ohne ausreichende Belüftung und mit hoher Luftfeuchtigkeit oder Nässe, stehen Türen besonders hohen Belastungen gegenüber.

Man unterscheidet in diesem Fall zwischen Feuchtraumtüren und Nassraumtüren.

 

Feuchtraumtüren kommen zum Einsatz, wenn nur kurzfristig Feuchtigkeit oder Spritzwasser auf die Oberfläche einwirkt. Diese werden z. B. bei Toiletten in Durchgangsbereichen oder in Räumen ohne ausreichende Belüftung eingesetzt.

 

Nassraumtüren braucht man dann, wenn anhaltende Nässe oder häufig Spritzwasser auf die Oberfläche der Tür einwirkt. Diese Türen kommen vor allem in Krankenhäusern, Schwimmhallen oder Wellnessbereiche zum Einsatz. Diese Türen werden vorzugweise mit Kunstharz-Oberflächen, speziell lackierte Kanten oder mit Gießharz-Kanten ausgeführt.

Besonderheiten
  • kratz- und stoßfester Kunstharz-Belag
  • hygienisch einfach zu pflegende Oberfläche
  • spezial feuchtigkeitsbeständige Mittellage 
  • Türblattkante von Massivholz, ABS (nur stumpf), bis hin zur PU-Kante

Ausführungsvarianten

  • mit und ohne Lichtausschnitt
  • mit und ohne Seiten-/ Oberteil
  • Zargen, Türblattstärke und Verglasungen in verschiedenen Ausführungen und Sonderformen möglich
  • Beschläge, Oberfläche, PU-Gießharzbelag und Kantenausführungen in verschiedenen Ausführungen möglich

 

Weitere mögliche Ausführungsvarianten und Multifunktionen auf Anfrage.


Designbeispiele
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Zimmereingangstüren

Bei den Zimmereingangstüren ist besonders auf Langlebigkeit der Türblattkonstruktion zu achten. Die Türkannten und die Türblattoberfläche soll strapazierfähig gegen abstoßen und zerkratzen sein.

Die Oberflächen der Sturm Türen und Zargen können mit verschiedensten antibakteriellen und leicht zu reinigenden Materialien ausgestattet werden. Durchgangslichten der Türen von 1100 mm, können sowohl 1-flügelig als auch 2-flügelig mittels Gehflügel und Stehflügel als Bedarfsflügel gefertigt werden. Stahlzarge/Holzzarge, Beschlag System, Türblatt und Oberfläche werden den Anforderungen entsprechend individuell kombiniert.

Besonderheiten
  • kratz- und stoßfester Kunstharz Belag
  • hygienisch einfach zu pflegende Oberfläche
  • optisch vielfältig gestaltbar
  • Türblattkante von Massivholz, ABS (nur stumpf), bis hin zur PU-Kante
  • Nutzungssicherheit und Barrierefreiheit

Ausführungsvarianten

  • mit und ohne Lichtausschnitt
  • mit und ohne Seiten-/ Oberteil
  • Zargen, Türblattstärke und Verglasungen in verschiedenen Ausführungen und Sonderformen möglich
  • Beschläge, Oberflächen und Kantenausführungen in verschiedenen Ausführungen möglich

 

Weitere mögliche Ausführungsvarianten und Multifunktionen auf Anfrage.


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