Produktübersicht

Krankenhaus

Unser Gesundheitssystem ist im Wandel. Krankenhäuser entwickeln sich von reinen Fürsorgeeinrichtungen zu Gesundheitszentren.

Heute wünschen sich die Patienten ein angenehmes Ambiente, bis hin zum Hotelkomfort. Vorbei ist die Zeit, da ein Krankenhaus nur steril und zweckmäßig sein musste.

Um allen Menschen, die sich in einem Krankenhaus aufhalten, wie Patienten, Ärzte, Pflegepersonal und Besucher, mehr Komfort und Wohlbefinden zu vermitteln, sollte auch die Türenplanung im Vorfeld berücksichtigt werden. 

 

Neben einem angenehmen Ambiente müssen moderne Türen in Krankenhäusern natürlich auch höchsten Hygieneanforderungen entsprechen und an die Oberflächen und Kanten werden besondere Ansprüche gestellt.

 

Hier finden Sie einen Folder als pdf mit den wichtigsten Details zum Nachlesen.

 

 

Die verschiedenen Türarten für Krankenhäuser:

  • Behandlungsraumtüren
  • Gang- und Treppenhaustüren
  • OP-Schiebetüren
  • Patientenzimmertüren
  • Patientenzimmer-Schiebetüren
  • Röntgenraumtüren
  • Sanitärbereichstüren

 


Behandlungsraumtüren

Ein Behandlungsraum ist ein Raum, in dem einfachere Eingriffe durchgeführt werden. Die lichte Breite von Türen durch welche Patienten liegend befördert werden, müssen mindestens 1200 mm betragen. Solche Türen dürfen, sofern es sich nicht um Außentüren handelt, keine Schwellen aufweisen.

Die Türen von Untersuchungs- und Behandlungsräumen müssen ausreichend schallgeschützt sein.

Das Sturm Türblatt Confort 46 mm mit einem Türblattwert von 39 dB ist dafür bestens geeignet. Im Element geprüft erreicht die Sturm Tür einen Wert von Rw,P 37 dB. Zusätzlich erfüllt das Türelement auch die Anforderung an den Feuerschutz EI30.

Als Türschließer empfiehlt Sturm einen Freilauftürschließer. Türgriffe müssen ausreichend lang sein und sollen so geformt sein, dass ein versehentliches Einfädeln von Ärmeln erschwert oder verhindert wird.

Die Zarge kann in Holz oder auch  in Stahl oder Edelstahl ausgeführt werden. Um eine hohe Schlagfestigkeit zu erzielen empfiehlt Sturm die Türblattflächen mit HPL-Schichtstoffplatten und die Kanten 3-seitig mit PU-Gießharzkanten zu belegen.

Besonderheiten
  • kratz- und stoßfester Kunstharz Belag
  • hygienisch einfach zu pflegende Oberfläche
  • optisch vielfältig gestaltbar
  • Türblattkante von Massivholz, ABS (nur stumpf), bis hin zur PU-Kante
  • Nutzungssicherheit und Barrierefreiheit

Ausführungsvarianten

  • mit und ohne Lichtausschnitt
  • mit und ohne Seiten-/ Oberteil
  • Zargen, Türblattstärke und Verglasungen in verschiedenen Ausführungen und Sonderformen möglich
  • Beschläge, Oberflächen und Kantenausführungen in verschiedenen Ausführungen möglich

 

Weitere mögliche Ausführungsvarianten und Multifunktionen auf Anfrage.


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Gang- und Treppenhaustüren

In Gängen, Fluren und Treppenhäusern gelten strenge Sicherheits-vorschriften. Die hier verwendeten Türen sind in der Regel Fluchttüren. Sie müssen von innen leicht in voller Breite zu öffnen sein.

Oft sollen sie aber auch offen stehen bleiben, möglichst lichtdurchlässig sein und Brandabschnitte voneinander trennen.

 

An den Ausgängen zu notwendigen Treppenräumen oder ins Freie müssen Sicherheitszeichen angebracht sein, die den Vorgaben der technischen Regel zur Sicherheits- und Gesundheitsschutzkennzeichnung entsprechen.

Besonderheiten
  • Erfüllung aller Normen für Flucht und Rettungswege
  • große Lichtausschnitte für höchste Lichtdurchlässigkeit
  • Sicherheit gegen Feuer und Rauch
  • hohe Durchgangsbreiten von Gängen und Treppen
  • Nutzungssicherheit und Barrierefreiheit
  • umwelt- und gesundheitsschonend, FSC/EPD zertifiziert

 Ausführungsvarianten

  • mit und ohne Lichtausschnitt
  • mit und ohne Seiten-/ Oberteil
  • Zargen, Türblattstärke und Verglasungen in verschiedenen Ausführungen und Sonderformen möglich
  • Beschläge und Oberflächen in verschiedenen Ausführungen möglich

 

Weitere mögliche Ausführungsvarianten und Multifunktionen auf Anfrage.


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OP-Schiebetüren

Ganz besondere Anforderungen gelten für OP-Schiebetüren mit Automatik Antrieb, denn Operationssäle zählen zu den sensibelsten Bereichen in jedem Krankenhaus: jede Störung, jede Schwachstelle oder Beschädigung der Türsystem kann zu einem hohen Risiko für den Patienten werden.

Sturm hat deshalb ein spezielles OP-Türsysteme entwickelt, die die notwendigen Anforderungen an Hygiene, Belastbarkeit und Sicherheit erfüllt. Das Türblatt inkl. der notwendigen Labyrinthe und Anlaufprofile sind hier mit einem PU-Gießharz (Orsopal) Belag fugenlos ummantelt. Für eine geräuscharme Bewegung sowie ein sanftes Schließen hat Sturm eine Vielzahl an verschiedenen Türantrieben namhafter Hersteller wie GEZE, Dorma, Besam, Record, Gilgen, Tormax- und GU geprüft und zugelassen. Diverse Zusatzmodule und Anforderungen wie Feuerschutz, Rauchschutz, Schallschutz, Strahlenschutz, Sichtfenster mit und ohne Jalousie oder Lichtschranken sind nach Bedarf erhältlich. 

Die Zarge kann in Holz mit PU-Gießharz (Orsopal) Belag oder in Stahl oder Edelstahl ausgeführt werden.

Besonderheiten
  • hygienisch rein, für sterile Spitalzonen 
  • putzfreundlich und leicht zu desinfizieren
  • UV-und Säurebeständig
  • schwer entflammbar bis selbstlöschend
  • Nutzungssicherheit und Barrierefreiheit

Ausführungsvarianten

  • mit und ohne Lichtausschnitt
  • mit und ohne Seiten-/ Oberteil
  • in alle RAL und NCS Farben lieferbar
  • Oberflächenstruktur Alu matt, Alustruktur, Poren oder Hochglanz

Weitere mögliche Ausführungsvarianten und Multifunktionen auf Anfrage.


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Patientenzimmer-Schiebetüren

Bei Patientenzimmern gewährleisten schwellenlose, weit öffnende Schiebetüren den barrierefreien Zugang mit Rollstühlen und Krankenbetten. Die Schiebefunktion spart zudem noch Platz ein.

Das Wohlbefinden der Patienten wird mit dieser Funktion gesteigert und ist somit die perfekte Lösung für eine moderne Bauweise.

 

Grundsätzlich haben diese Türen auch die Anforderung an Feuerschutz EI30C, Rauchdichtheit und Schallschutz. Beim Feuerschutz ist die Funktion C als selbstschließend auszuführen. Um das erschwerte Öffnen der Tür zu umgehen, hat Sturm eine einzigartige Freilauffunktion entwickelt. Hierbei wird das Schiebetürblatt nach dem erstmaligen öffnen von der automatischen Selbstschließung freigegeben und kann ohne Einwirkung der automatischen Schließfunktion in jeder beliebigen Öffnungsstellung verweilen. Oder auch von Hand geschlossen werden. Auf Knopfdruck oder durch Auslösen der Brandmeldeanlage wird die Freilauffunktion vom Stromkreis gelöst und das Türblatt wird automatisch mittels Schließfeder geschlossen.

Die Zarge kann in Holz oder auch in Stahl oder Edelstahl ausgeführt werden. Um eine hohe Schlagfestigkeit zu erzielen, empfiehlt Sturm die Türblattflächen mit HPL-Schichtstoffplatten und die Kanten 3-seitig mit PU-Gießharzkanten zu belegen.

Besonderheiten
  • kratz- und stoßfester Kunstharz Belag
  • hygienisch einfach zu pflegende Oberfläche
  • optisch vielfältig gestaltbar
  • Türblattkante von Massivholz, ABS (nur stumpf), bis hin zur PU-Kante
  • Nutzungssicherheit und Barrierefreiheit

Ausführungsvarianten

  • mit und ohne Lichtausschnitt
  • mit und ohne Seiten-/ Oberteil
  • Zargen, Türblattstärke und Verglasungen in verschiedenen Ausführungen und Sonderformen möglich
  • Beschläge, Oberflächen und Kantenausführungen in verschiedenen Ausführungen möglich

 

Weitere mögliche Ausführungsvarianten und Multifunktionen auf Anfrage.


Designbeispiel
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Patientenzimmertüren

Patientenzimmertüren werden meist 2-flügelig mit einem Gehflügel und einem Stehflügel geplant. Die Durchgangslichte vom Gehflügel soll bei 90° Offenstellung von 1200 bis 1300 mm für den Bettentransport ausgeführt werden. Neuartige Krankenhausbetten können aber auch breiter sein, daher müssen die Durchganglichten dem entsprechend angepasst werden. 

Da unter anderem genügend Ruhe für eine bessere Genesung sorgt, ist das Sturm Türblatt Confort 68 mm mit einem Türblattwert von 46 dB dafür bestens geeignet. Im Element geprüft erreicht die Sturm Tür einen Wert von Rw,P 42 dB. Zusätzlich erfüllt das Türelement auch die Anforderung an den Feuerschutz EI30. Als Türschließer empfiehlt Sturm einen Freilauftürschließer. 

Die Zarge kann in Holz oder auch in Stahl oder Edelstahl ausgeführt werden. Um eine hohe Schlagfestigkeit zu erzielen, empfiehlt Sturm die Türblattflächen mit HPL-Schichtstoffplatten und die Kanten 3-seitig mit PU-Gießharzkanten zu belegen.

Besonderheiten
  • kratz- und stoßfester Kunstharz Belag
  • hygienisch einfach zu pflegende Oberfläche
  • optisch vielfältig gestaltbar
  • Türblattkante von Massivholz, ABS (nur stumpf), bis hin zur PU-Kante
  • Nutzungssicherheit und Barrierefreiheit

Ausführungsvarianten

  • mit und ohne Lichtausschnitt
  • mit und ohne Seiten-/ Oberteil
  • Zargen, Türblattstärke und Verglasungen in verschiedenen Ausführungen und Sonderformen möglich
  • Beschläge, Oberflächen und Kantenausführungen in verschiedenen Ausführungen möglich

 

Weitere mögliche Ausführungsvarianten und Multifunktionen auf Anfrage.


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Röntgenraumtüren

Die vor allem in Spitälern, Arztpraxen und Labors anzutreffenden radioaktiven Strahlenquellen und Anlagen zur Erzeugung ionisierender Strahlen bedingen häufig bauliche Schutzmaßnahmen. Die Maßnahmen sind abhängig von der Art und der Intensität der Strahlenquelle, sowie den räumlichen Gegebenheiten. Der Schutz wir in mm Blei gemessen und wird als Bleigleichwert bezeichnet. 

An Röntgenraumtüren werden aus strahlenschutztechnischer Sicht keine Anforderungen bezüglich Feuerwiderstand gestellt. Die Kombination von Strahlenschutz- und Feuerabschlusstüren ist möglichst zu vermeiden, da bei der Brandentwicklung von Türen mit Bleieinlagen giftige Rauchgase entstehen.

Mit dem Sturm Türblatt Confort 59 mm kann ein Bleigleichwert von 2 - 4 mm erreicht werden. Als Türrahmen sind Stahlzargen und Holzrahmen möglich, die je nach Anforderung entsprechend mit Blei belegt oder hinterfüttert werden.

Besonderheiten
  • kratz- und stoßfester Kunstharz Belag
  • hygienisch einfach zu pflegende Oberfläche
  • optisch vielfältig gestaltbar
  • Türblattkante von Massivholz, ABS (nur stumpf), bis hin zur PU-Kante
  • Nutzungssicherheit und Barrierefreiheit

Ausführungsvarianten

  • mit und ohne Lichtausschnitt
  • zusätzliche Fixverglasung mit Bleigleichwert bis 4 mm
  • Zargen, Türblattstärke und Verglasungen in verschiedenen Ausführungen und Sonderformen möglich
  • Beschläge, Oberflächen und Kantenausführungen in verschiedenen Ausführungen möglich

 

Weitere mögliche Ausführungsvarianten und Multifunktionen auf Anfrage.


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Sanitärbereichstüren

In Räumen ohne ausreichende Belüftung und mit hoher Luftfeuchtigkeit oder Nässe, stehen Türen besonders hohen Belastungen gegenüber.

Man unterscheidet in diesem Fall zwischen Feuchtraumtüren und Nassraumtüren.

 

Feuchtraumtüren kommen zum Einsatz, wenn nur kurzfristig Feuchtigkeit oder Spritzwasser auf die Oberfläche einwirkt. Diese werden z. B. bei Toiletten in Durchgangsbereichen oder in Räumen ohne ausreichende Belüftung eingesetzt.

 

Nassraumtüren braucht man dann, wenn anhaltende Nässe oder häufig Spritzwasser auf die Oberfläche der Tür einwirkt. Diese Türen kommen vor allem in Krankenhäusern, Schwimmhallen oder Wellnessbereiche zum Einsatz. Diese Türen werden vorzugweise mit Kunstharz-Oberflächen, speziell lackierte Kanten oder mit Gießharz-Kanten ausgeführt.

Besonderheiten
  • kratz- und stoßfester Kunstharz-Belag
  • hygienisch einfach zu pflegende Oberfläche
  • spezial feuchtigkeitsbeständige Mittellage 
  • Türblattkante von Massivholz, ABS (nur stumpf) bis hin zur PU-Kante

Ausführungsvarianten

  • mit und ohne Lichtausschnitt
  • mit und ohne Seiten-/ Oberteil
  • Zargen, Türblattstärke und Verglasungen in verschiedenen Ausführungen und Sonderformen möglich
  • Beschläge, Oberfläche, PU-Gießharzbelag und Kantenausführungen in verschiedenen Ausführungen möglich

 

Weitere mögliche Ausführungsvarianten und Multifunktionen auf Anfrage.


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