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Kindergarten & Schule

Kinder verhalten und bewegen sich anders als Erwachsene, sie sind ungestüm und voller Energie. Das Schulgebäude muss diesen Erfordernissen gerecht werden. Sowohl das angewandte Planungskonzept als auch die Bautechniken und Türen müssen den speziellen Anforderungen entsprechen und möglichst flexibel sein.

 

Dafür müssen Türen in Kindergärten und Schulen besonders robust sein, gleichzeitig sollen sie dazu beitragen, eine fröhliche Stimmung zu verbreiten. Außerdem gibt es für die einzelnen Einsatzbereiche spezifische Anforderungen.

 

Hier finden Sie einen Folder als pdf mit den wichtigsten Details zum Nachlesen.

 

Die verschiedenen Türarten für Kindergärten & Schulen:

  • Gang- und Treppenhaustüren
  • Klassenzimmertüren
  • Sanitärbereichstüren
  • Spiel- und Ruheräumtüren
  • Turnhallentüren

Gang- und Treppenhaustüren

In Gängen, Fluren und Treppenhäusern gelten strenge Sicherheits-vorschriften. Die hier verwendeten Türen sind in der Regel Fluchttüren. Sie müssen von innen leicht in voller Breite zu öffnen sein.

Oft sollen sie aber auch offen stehen bleiben, möglichst lichtdurchlässig sein und Brandabschnitte voneinander trennen.

 

An den Ausgängen zu notwendigen Treppenräumen oder ins Freie müssen Sicherheitszeichen angebracht sein, die den Vorgaben der technischen Regel zur Sicherheits- und Gesundheitsschutzkennzeichnung entsprechen.

Besonderheiten
  • Erfüllung aller Normen für Flucht und Rettungswege
  • große Lichtausschnitte für höchste Lichtdurchlässigkeit
  • Sicherheit gegen Feuer und Rauch
  • hohe Durchgangsbreiten von Gängen und Treppen
  • Nutzungssicherheit und Barrierefreiheit
  • umwelt- und gesundheitsschonend, FSC/EPD zertifiziert

 Ausführungsvarianten

  • mit und ohne Lichtausschnitt
  • mit und ohne Seiten-/ Oberteil
  • Zargen, Türblattstärke und Verglasungen in verschiedenen Ausführungen und Sonderformen möglich
  • Beschläge und Oberflächen in verschiedenen Ausführungen möglich

 

Weitere mögliche Ausführungsvarianten und Multifunktionen auf Anfrage.


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Klassenzimmertüren

Mit Füßen getreten, heftig aufgerissen und zugeschlagen, mit aller Kraft zugehalten und kräftig gegen gedrückt oder Zielscheibe von allen möglichen Gegenständen sein: Türen in Schulen müssen ganz schön was aushalten - und Lärm abhalten.

 

So müssen Türen in Klassenräumen folgende Grundanforderungen erfüllen: 

  • Schallschutzklasse 32 bedeutet einen Schallschutz von 37 dB als Prüfwert und 32 dB im Klassenraum
  • Klimaklasse gibt Auskunft über das Verhalten von Türen bezüglich Temperatur und Luftfeuchtigkeit
  • Beanspruchungsgruppe E wie extrem bei hoher Belastung

Zusätzlich kann gemäß Schulbaurichtlinie Feuer- und Rauchschutz gefordert werden.

Besonderheiten
  • Verbesserung der Raumakustik
  • hohe Nutzungsfrequenz, deshalb funktionsgeprüft mit 200.000 Öffnungszyklen
  • optisch vielfältig gestaltbar
  • allseits gerundete Kanten
  • umwelt- und gesundheitsschonend, FSC/EPD zertifiziert

Ausführungsvarianten

  • mit und ohne Lichtausschnitt
  • mit und ohne Seiten-/ Oberteil
  • Zargen, Türblattstärke und Verglasungen in verschiedenen Ausführungen und Sonderformen möglich
  • Beschläge, Oberflächen und Kantenausführungen in verschiedenen Ausführungen möglich

 

Weitere mögliche Ausführungsvarianten und Multifunktionen auf Anfrage.


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Sanitärbereichstüren

In Räumen ohne ausreichende Belüftung und mit hoher Luftfeuchtigkeit oder Nässe, stehen Türen besonders hohen Belastungen gegenüber.

Man unterscheidet in diesem Fall zwischen Feuchtraumtüren und Nassraumtüren.

 

Feuchtraumtüren kommen zum Einsatz, wenn nur kurzfristig Feuchtigkeit oder Spritzwasser auf die Oberfläche einwirkt. Diese werden z. B. bei Toiletten in Durchgangsbereichen oder in Räumen ohne ausreichende Belüftung eingesetzt.

 

Nassraumtüren braucht man dann, wenn anhaltende Nässe oder häufig Spritzwasser auf die Oberfläche der Tür einwirkt. Diese Türen kommen vor allem in Krankenhäusern, Schwimmhallen oder Wellnessbereiche zum Einsatz. Diese Türen werden vorzugweise mit Kunstharz-Oberflächen, speziell lackierte Kanten oder mit Gießharz-Kanten ausgeführt.

Besonderheiten
  • kratz- und stoßfester Kunstharz-Belag
  • hygienisch einfach zu pflegende Oberfläche
  • spezial feuchtigkeitsbeständige Mittellage 
  • Türblattkante von Massivholz, ABS (nur stumpf), bis hin zur PU-Kante

Ausführungsvarianten

  • mit und ohne Lichtausschnitt
  • mit und ohne Seiten-/ Oberteil
  • Zargen, Türblattstärke und Verglasungen in verschiedenen Ausführungen und Sonderformen möglich
  • Beschläge, Oberfläche, PU-Gießharzbelag und Kantenausführungen in verschiedenen Ausführungen möglich

 

Weitere mögliche Ausführungsvarianten und Multifunktionen auf Anfrage.


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Spiel- und Ruheraumtüren

Der Spiel und Ruheraum eines Kindergartens oder Hortes hat spezielle Anforderung an die Sicherheit der Kinder um sie vor Verletzungen zu schützen.

Für die Benützung durch Kinder bestimmte Türen sind im Zuge der Fluchtwege mit Aufschlagrichtung in Fluchtrichtung auszuführen. Die Türen sollen wenn möglich nur einflügelig und nicht als Pendeltüren ausgeführt werden. Um zusätzliche Verletzungen zu vermeiden, sollen alle Kanten an den Zargen und Türblättern abgerundet sein.

Für Türen mit Standard-Bändern gibt es einen speziellen Fingerklemmschutz der das Einklemmen der Finger auf der Bandseite der Türe verhindert. Er wird am Türrahmen und an der Außenkante der Tür befestigt, und bildet somit eine schützende Abdeckung über das Scharnier.

Zur leichteren Bedienbarkeit durch die Kleinen können die Türdrücker entgegen der Normhöhe von 1050 mm auch herabgesetzt werden.

Bei automatischen Türschließfunktionen empfiehlt sich die Ausstattung mit Freilauffunktion.

Besonderheiten
  • mit Absenkdichtung zur Verbesserung des Schallschutzes
  • spezieller Fingerklemmschutz
  • optisch vielfältig gestaltbar
  • allseits gerundete Kanten
  • umwelt- und gesundheitsschonend, FSC/EPD zertifiziert

Ausführungsvarianten

  • mit und ohne Lichtausschnitt
  • mit und ohne Seiten-/ Oberteil
  • Zargen, Türblattstärke und Verglasungen in verschiedenen Ausführungen und Sonderformen möglich
  • Beschläge, Oberflächen und Kantenausführungen in verschiedenen Ausführungen möglich

 

Weitere mögliche Ausführungsvarianten und Multifunktionen auf Anfrage.


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Sport- und Turnhallentüren

An die Sport- und Turnhallentüren werden sehr hohe Anforderungen gestellt. Diese Türen werden innen so eingebaut, dass die Türzargen und Türflügel flächenbündig sind.

Sport- und Turnhallentüren sollen viele Jahre der hohen Nutzungsfrequenz eines öffentlichen Gebäudes standhalten. Darüber hinaus ist die Türe meist in das Prallwandsystem integriert und muss daher auch ballwurfsicher sein. Eine geprüfte, stabile und durchdachte Grundkonstruktion von Sturm kann diese hohen Anforderungen gewährleisten.

Die Türen öffnen normalerweise zur Hallengegenseite hin, damit sie keine Gefährdung für die Sportler in der Halle darstellen. Die gestalterische Ausführung der Türen kann mit flächenbündigen Verglasungen erfolgen.

Besonderheiten
  • zertifizierte Ballwurfsicherheit
  • hohe Nutzungsfrequenz, deshalb funktionsgeprüft mit 200.000 Öffnungszyklen
  • hallenseitig flächenbündig mit Prallschutzwand zum Schutz der Sportler
  • hallenseitig Turnhallenmuschelgriff
  • als Innentüren und thermisch getrennte Außentüren möglich
  • umwelt- und gesundheitsschonend, FSC/EPD zertifiziert

Ausführungsvarianten

  • mit und ohne Lichtausschnitt
  • mit und ohne Seiten-/ Oberteil
  • Zargen, Türblattstärke und Verglasungen in verschiedenen Ausführungen und Sonderformen möglich
  • Beschläge und Oberflächen in verschiedenen Ausführungen möglich

 

Weitere mögliche Ausführungsvarianten und Multifunktionen auf Anfrage.


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